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Hintergrund

Unsere Natur ist mehr als nur Kulisse – sie ist Lebensraum, Schutzraum und Grundlage für unser tägliches Leben. Besonders unsere Wälder sind wertvolle Klimaschützer: Sie speichern CO₂, filtern die Luft, spenden Schatten und bieten unzähligen Tier- und Pflanzenarten ein Zuhause. Deshalb ist es so wichtig, sie zu schützen und nachhaltig zu bewirtschaften.

Genauso entscheidend ist eine starke regionale Landwirtschaft. Sie sorgt dafür, dass wir mit frischen Lebensmitteln aus der Umgebung versorgt werden, stärkt die heimische Wirtschaft und macht uns unabhängiger von langen Transportwegen und globalen Krisen. Gleichzeitig trägt sie dazu bei, unsere Kulturlandschaft zu erhalten.

Gemeinsam bilden Land- und Forstwirtschaft mit unseren Böden, Wäldern und Märkten die Basis für ein gesundes, nachhaltiges Nürtingen – heute und vor allem in der Zukunft.

In Nürtingen sind knapp 32% der Fläche, rund 1.500 ha, von Wald bedeckt. Dazu gehören auch im Wald befindliche Wege, Lagerplätze, Wiesen und Seen. Die Waldfläche Nürtingens befindet sich überwiegend (90%) in kommunalem Besitz, 4% sind Privatwald und 6% Staatswald (Stand 2023). Landwirtschaftlich genutzte Flächen gibt es auf dem Stadtgebiet Nürtingen 1.860 Hektar. Diese werden von 42 landwirtschaftlichen Betrieben bewirtschaftet (Stand 2020). Im Stadtgebiet Nürtingen wird keine Biogasanlage betrieben und es werden derzeit kaum Energiepflanzen angebaut.

Bereits bestehende und etablierte Maßnahmen:

illustriertes Bild von einem landwirtCO2-Land

Das Projekt CO₂-Land unterstützt Landwirtinnen und Landwirte dabei, Böden als aktive Kohlenstoffspeicher zu nutzen.Durch gezielte Bewirtschaftung wird Humus aufgebaut und CO₂ langfristig im Boden gebunden. Damit leistet die Landwirtschaft einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz. Gleichzeitig werden Bodenfruchtbarkeit und Ertragsfähigkeit nachhaltig verbessert, auch Grundwasserschutz und Biodiversität profitieren von den Maßnahmen.

Der Verein arbeitet transparent mit Landwirtinnen und Landwirten, Wissenschaft und Partnern zusammen. Ein eigener Standard sowie Monitoring sorgen für messbare Ergebnisse. So entsteht ein Modell, das Landwirtschaft, Umwelt und Gesellschaft verbindet.

Derzeit haben sich 3 landwirtschaftliche Betriebe aus Nürtingen an dem Projekt beteiligt, welches im Oktober 2025 ofiziell startete. 

Wenn Sie selbst einen landwirtschaftlichen Betrieb besitzen und wir ihr Interesse geweckt haben, dann treten Sie gerne mit dem Verein CO2-Land in Kontakt für weitere Informationen. 

Erfahren Sie mehr auf der Website von CO2-Land.

Kontakt

CO2-Land e.V.
Dr. Karl Müller-Sämann
Klarastraße 94
79106 Freiburg

Telefonnummer: 07633 9394342
E-Mail schreiben

illustriertes Bild von einem wald mit 5 bäumen und einer sonne am himmelBiotopverbund Offenland

Die Stadt Nürtingen ist Modellkommune im Projekt Biotopverbund Offenland des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Landesverband Baden-Württemberg e. V. Es wurden bereits mehrere Projekte mit dem Ziel, Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu verbinden, zu verbessern und neu zu schaffen gefördert und umgesetzt. Die Ergebnisse und Erfahrungen aus diesen Projekten können bei der Umsetzung weiterer Projekte unterstützen und die Partner in zukünftige Projekte integriert werden.

Erfahren Sie mehr zum Projekt Biotopverbund Offenland. 

illustriertes Bild von einem Stand auf dem wochenmarktWochenmarkt

Die lokale Vermarktung sowie die regionale und ökologische Erzeugung von Nahrungsmitteln trägt sowohl zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen als auch zur Stärkung einer regionalen Wertschöpfung bei. Mangelnde oder verwirrende Kennzeichnungen sowie schwer durchschaubare Produktions- und Vermarktungswege machen es den Verbraucherinnen und Verbrauchern schwer, den wahren Wert von Lebensmitteln zu erkennen. Viele greifen deshalb zur preislich günstigsten und oft auch klimaschädlichsten Variante. Das macht es den Erzeugern hochwertiger Lebensmittel schwer, am Markt zu bestehen. 

Die bäuerlichen Strukturen in der Region sind besonders geeignet, den Wert von Lebensmitteln und weiteren regionaltypischen Produkten und Dienstleistungen (z.B. Wolle, Öle, Naturkosmetik, handgemachtes Spielzeug) durch große Nähe zu den Verbrauchern zu vermitteln. Hier gilt es eine möglichst ganzheitliche Verwertung der regionalen Ressourcen anzustreben (Stichwort Kreislaufwirtschaft).

Der Wochenmarkt sowie der mediterrane Abendmarkt, der ebenfalls eine Vielzahl an regionalen Produkten bietet, sind bestehende Strukturen, auf denen es aufzubauen gilt.

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