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Rollläden & Vorhänge nachts schließen

Wer seine Rollläden in den Abendstunden herunterlässt, kann auf einfache Weise Energie sparen. Während der Heizsaison reduziert das nächtliche Schließen der Rollläden den Wärmeverlust um bis zu 20 Prozent. Das bedeutet: Im Jahr lassen sich dadurch rund 50 Kilogramm CO₂ vermeiden.

• Damit in kalten Nächten möglichst wenig Wärme nach außen entweicht, sollten die Rollläden immer geschlossen werden.
• Auch geschlossene Vorhänge wirken als zusätzliche Isolationsschicht. Sie halten die Kälte draußen und sorgen dafür, dass die Wärme im Raum bleibt.

Balkonkraftwerke

Ein Balkonkraftwerk (oft auch „Steckersolargerät“ genannt) ist eine kompakte Photovoltaik-Lösung, die typischerweise aus einem oder mehreren Solarmodulen, einem Wechselrichter und einer Anschlussleitung samt Stecker besteht.
Ziel ist dabei, Sonnenlicht direkt in nutzbaren grünen Strom für den Haushalt umzuwandeln und dadurch Geld zu sparen.

Die Funktionsweise lässt sich in wenigen Schritten erklären:
1. Solarmodule sammeln Sonnenlicht und erzeugen Gleichstrom (DC).
2. Ein eingebauter Wechselrichter wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom (AC) um, sodass er im Haushalt direkt genutzt werden kann oder – falls nicht gebraucht – ins Netz eingespeist wird.
3. Über eine Steckverbindung wird das System mit dem Haushaltstromkreis verbunden über eine Steckdose.
4. Wichtig: Je stärker der eigene Verbrauch zur Produktionszeit ist, desto größer der Vorteil durch Eigenverbrauch.
5. Technische Voraussetzungen betreffen u. a. die Ausrichtung (z. B. Süden), Neigung, mögliche Verschattung sowie die Einhaltung von Normen (z. B. VDE-Normen) und das Marktstammdatenregister.

Wie viel Strom kann man damit sparen?
Die exakten Einsparungen variieren stark – je nach Leistung der Anlage, Ausrichtung, Verschattung, Stromverbrauch und Eigenverbrauchsanteil. 

  • Laut co2online kann eine Mini-PV (z. B. 300–800 W Leistung) auf einem Balkon bei optimaler Ausrichtung jährlich mehrere hundert Kilowattstunden erzeugen.
  • Im Praxisbericht erzeugte eine Anlage ca. 670 kWh im Jahr und führte zu einer Ersparnis von etwa 140-155 Euro im ersten Jahr – bei ca. 70-75 % Eigenverbrauch. 
  • Der Eigenverbrauch („günstiger eigener Strom“ versus Netzstrom) ist ein zentraler Hebel: Wer viel selbst nutzt, spart mehr gegenüber dem Bezug aus dem Stromnetz.

Kurz gesagt: Durch ein Balkonkraftwerk kann man einen spürbaren Anteil seines Stromverbrauchs decken, Kosten senken und zugleich CO₂ vermeiden — auch wenn es keine gigantischen Mengen Strom liefert wie eine große Dach-PV-Anlage.

Warum werden sie immer beliebter?
Mehrere Gründe führen zur steigenden Beliebtheit von Balkonkraftwerken:

  • Preisbildung und Technik haben sich verbessert: Anlagen werden vergleichsweise preiswert und handhabbar.
  • Bürokratische Hürden wurden reduziert, sodass Installation und Nutzung einfacher geworden sind.
  • Sie ermöglichen vielen Menschen eine aktive Teilnahme an der Energiewende – nicht nur Hauseigentümer*innen. 
  • ​​​​​​​Gerade die Möglichkeit, eigenen Strom zu erzeugen und damit unabhängiger von steigenden Strompreisen zu werden, wirkt attraktiv.

Warum sind sie gerade auch für Menschen interessant, die nicht Hauseigentümer sind?
​​​​​​​Für Mieterinnen und Mieter und Bewohnerinnen und Bewohner von Wohnungen ohne eigenes Dach – also gerade jene, die nicht Hauseigentümer*innen sind – bieten Balkonkraftwerke besondere Vorteile:

  • Es wird keine große Dachfläche benötigt, stattdessen kann oft der Balkon, die Terrasse oder eine geeignete Fassade genutzt werden. Dadurch wird Photovoltaik-Selbstversorgung auch in Mietwohnungen möglich. 
  • ​​​​​​​Die Investitionskosten sind im Vergleich zu klassischen Dachanlagen deutlich geringer, was die finanzielle Einstiegsschwelle senkt. 
  • ​​​​​​​Auch bei begrenzten Möglichkeiten zur baulichen Veränderung (z. B. bei Mietwohnungen) kann man aktiv werden – natürlich unter Abstimmung mit Vermieterinnen und Gebäudeeigentümerinnen. 

Quellen: Umweltbundesamt, co2online

Die Stadt Nürtingen bietet aktuell ein Förderprogramm für „Stecker-Solargeräte“ (also Balkonkraftwerke) an. 

Alle Informationen zum Förderprogramm finden Sie hier.​​​​​​​

Heizung 1 Grad runter stellen

Schon eine geringe Absenkung der Raumtemperatur macht einen großen Unterschied: Wer die Heizung nur um ein Grad herunterdreht, spart bis zu sechs Prozent Heizenergie. Das klingt wenig, wirkt sich aber deutlich auf Energieverbrauch und CO₂-Bilanz au, denn rund die Hälfte der CO₂-Emissionen im Haushalt entsteht durch das Heizen der Wohnräume.

  • Angenehm wohnen heißt nicht überheizen: Im Wohnzimmer genügen etwa 20 °C, in der Küche rund 18 °C. Für einen erholsamen Schlaf sind 17 bis 18 °C ideal. Bevor die Heizung höher gestellt wird, hilft oft schon ein warmer Pullover oder eine Strickjacke.
  • Wer seine Wohnung im Durchschnitt nur ein Grad kühler hält, vermeidet während der Heizperiode (1. Oktober – 30. April) etwa 350 Kilogramm CO₂ pro Jahr.
     

Quelle: Umweltbundesamt

Richtig lüften

Frische Luft ist wichtig – nicht nur fürs Wohlbefinden, sondern auch für die Gesundheit und den Erhalt der Bausubstanz. Wer richtig lüftet, beugt Feuchtigkeit und Schimmelbildung vor, entfernt Schadstoffe und sorgt für eine angenehme Wohnatmosphäre.

Stoßlüften – die effektivste Methode
Die wirksamste Form des Lüftens ist das Stoßlüften. Dabei werden die Fenster für einige Minuten komplett geöffnet, damit ein schneller Luftaustausch stattfinden kann. Noch effizienter wird es, wenn du auf der gegenüberliegenden Seite ebenfalls ein Fenster öffnest – das sogenannte Querlüften. So wird die verbrauchte Luft in kürzester Zeit durch frische ersetzt. Dauerhaft gekippte Fenster bringen dagegen kaum Wirkung, führen aber zu Energieverlusten.

Warum regelmäßiges Lüften so wichtig ist
1. Frische Luft für Körper und Geist
Regelmäßiges Lüften versorgt Innenräume mit Sauerstoff und leitet gleichzeitig Feuchtigkeit, Gerüche und Schadstoffe nach draußen ab. Gerade dort, wo sich mehrere Personen aufhalten, steigt der Kohlendioxidgehalt in der Luft schnell an – sie wird „verbraucht“. Frische, sauerstoffreiche Luft steigert Konzentration, Wohlbefinden und ist essenziell für die Gesundheit.

2. Schimmel vermeiden
In modernen oder sanierten Gebäuden sind Fenster und Wände so dicht, dass kaum Luftaustausch durch Ritzen erfolgt. Wird zu selten gelüftet, kann sich Feuchtigkeit stauen – ein idealer Nährboden für Schimmel. Das schadet nicht nur der Gesundheit, sondern auch der Gebäudesubstanz und kann kostspielige Schäden verursachen.

3. Schutz vor Allergien und Atembeschwerden
Schimmelsporen, Feinstaub, Radon und andere Schadstoffe können die Atemwege belasten. Regelmäßiges Lüften senkt ihre Konzentration in der Raumluft und schützt so vor Allergien und Atemproblemen.

4. Rechtliche Pflicht für Mieter:innen
Auch rechtlich ist das Thema relevant: Mieter:innen sind verpflichtet, ihre Wohnung ausreichend zu lüften. Unterbleibt dies und es entstehen Schäden, kann unter Umständen eine Haftung entstehen.

Praktische Tipps für richtiges Lüften

1. Mehrmals täglich kurz lüften: Drei- bis viermal am Tag Fenster ganz öffnen.
2. Stoß- statt Dauerlüften: Besser einige Minuten weit öffnen als stundenlang kippen.
3. Querlüften nutzen: Fenster oder Innentüren auf der gegenüberliegenden Seite öffnen, um Durchzug zu erzeugen.
4. Schlafzimmer lüften: Vor dem Schlafengehen und nach dem Aufstehen.
5. Küche & Bad: Dampf nach dem Kochen oder Duschen sofort abführen.
6. Keller im Sommer: Nur nachts oder früh morgens lüften, um Feuchtigkeit zu vermeiden.
7. Sommer/Winter-Regel: Im Sommer früh oder spät lüften, im Winter kurz und kräftig – dabei Thermostate herunterdrehen.
8. Bei Allergien: In Städten morgens, auf dem Land abends stoßlüften.
9. Bei Virenbelastung: Lüftungsdauer an Anzahl und Aktivität der Personen anpassen.
10. Lüftungsanlagen: Automatische Systeme können für gleichmäßigen Luftaustausch sorgen.

Quelle: co2online
 

Programmierbare Thermostatventile

Das ihre Heizung Tag und Nacht durchläuft ist nicht nötig. Wer seine Heizzeiten an den tatsächlichen Bedarf anpasst, spart Energie, ohne auf Komfort zu verzichten. Programmierbare Thermostatventile machen das besonders einfach: Sie regeln automatisch, wann geheizt wird, und sorgen nachts für eine energiesparende Temperaturabsenkung.

Diese kleinen Helfer reduzieren den CO₂-Ausstoß im Durchschnitt um rund 420 Kilogramm pro Jahr. In einem Einfamilienhaus mit etwa 110 Quadratmetern Wohnfläche und zwölf Heizkörpern kann der Austausch alter Thermostatventile (über 15 Jahre alt) gegen moderne, programmierbare Modelle jährlich etwa 205 Euro Heizkosten sparen.

So heizen Sie effizienter – und schonen gleichzeitig Klima und Geldbeutel.

die wichtigsten Fakten zu programmierbaren Thermostaten finden Sie hier.

Quelle: co2online

Heizkörper entlüften

Wer kennt das nicht: Die Heizung gluckert, doch der Heizkörper wird nicht richtig warm – obwohl das Thermostat voll aufgedreht ist. Ursache ist meist eingeschlossene Luft. Diese Luftbläschen verhindern eine gleichmäßige Wärmeverteilung und treiben die Heizkosten unnötig in die Höhe.

Durch einfaches Entlüften lässt sich das Problem schnell beheben:

  • In einem durchschnittlichen Einfamilienhaus spart man damit jährlich rund 90 Euro
  • in einer Mietwohnung immerhin etwa 50 Euro Heizkosten.

Zum Entlüften braucht man nur einen Entlüftungsschlüssel, einen Eimer und ein Tuch – der Schlüssel kostet im Baumarkt nur wenige Euro.

Wichtig: Manche Heizsysteme besitzen bereits einen automatischen Entlüfter – erkennbar daran, dass kein Vierkant für den Entlüftungsschlüssel vorhanden ist. In solchen Fällen bringt manuelles Entlüften nichts oder ist gar nicht möglich. Wenn trotz Entlüftung immer wieder Luft in den Heizkörper gelangt, kann das auf eine undichte Stelle hinweisen – dann sollte unbedingt eine Fachkraft hinzugezogen werden.

Nach dem Entlüften kann es nötig sein, Wasser in der Heizanlage nachzufüllen. Bei einer eigenen Anlage kann das selbst erledigt werden. In Mehrfamilienhäusern mit zentraler Heizung sollte man jedoch Hausmeister*in oder Hausverwaltung informieren, damit sie den Anlagendruck prüfen.

Auf der Seite von co2online finden Sie eine bebilderte Schritt-für-Schritt Anleitung, zum Entlüften der Heizanlage. 

Quelle: co2online

Warmwasserverbrauch reduzieren

Nicht nur beim Heizen selbst, sondern auch beim Warmwasserverbrauch entstehen Heizkosten – denn auch das Wasser für die Dusche will im Normalfall erhitzt werden.

Etwa 15 Prozent des gesamten Energieverbrauchs eines Haushalts entfallen auf die Warmwasserbereitung – das ist sogar mehr Energie, als ein durchschnittlicher Haushalt für Strom benötigt.

Wer bewusst mit Warmwasser umgeht, profitiert gleich dreifach:

1. Der Wasserverbrauch sinkt, was sich direkt auf die Wasserkosten auswirkt.
2. Die Heizkosten werden reduziert, da weniger Energie zum Erwärmen benötigt wird.
3. Gleichzeitig wird CO₂ eingespart, was das Klima schützt.

Schon kleine Änderungen – wie kürzer duschen, energieeffiziente Armaturen nutzen oder die Warmwasser-Temperatur leicht senken – helfen, spürbar Energie zu sparen.

Quelle: co2online

Heizungsrohre dämmen - Wärmeverluste vermeiden

Ist Ihr Keller ungewöhnlich warm, obwohl Sie dort gar nicht heizen? Dann entweicht wahrscheinlich wertvolle Wärme über ungedämmte Heizungsrohre. Diese Wärmeverluste summieren sich erheblich: Bei einer Gasheizung entstehen dadurch jedes Jahr rund 1.050 Kilogramm unnötiges CO₂. Neben der Energieverschwendung ist das übrigens auch laut Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 nicht erlaubt – das ungedämmte Rohr gilt als Ordnungswidrigkeit.

Mit einer fachgerechten Isolierung können Sie das leicht verhindern. In einem Einfamilienhaus mit etwa 130 Quadratmetern Wohnfläche spart die Dämmung der Heizungsrohre im Jahr rund 4.190 Kilowattstunden Heizenergie – das entspricht etwa 515 Euro weniger Heizkosten.

So einfach geht’s: Heizungsrohre selbst isolieren
Die gute Nachricht: Das Dämmen der Heizungsrohre ist unkompliziert und günstig.

  • Rohrschalen mit einer Isolierstärke von 30 mm gibt es im Baumarkt schon für unter vier Euro pro Meter
  • Sie werden einfach auf die passende Länge zugeschnitten und mit Klebeband fixiert.
  • Wichtig ist, dass die Dämmung eng anliegt und keine Lücken entstehen – nur so bleibt die Wärme dort, wo sie gebraucht wird: in den Heizkörpern.
  • Die benötigte Dämmdicke richtet sich nach dem Innendurchmesser des jeweiligen Rohres.

Mit wenig Aufwand lässt sich so die Effizienz der Heizungsanlage deutlich verbessern – eine kleine Maßnahme mit großem Spareffekt für Klima und Geldbeutel.

Auf der Seite von co2online finden Sie eine bebilderte Schritt-für-Schritt Anleitung​​​​​​​ zum Isolieren der Heizungsrohre.

Heizungspumpe tauschen

Die Heizungspumpe übernimmt im Heizsystem eine zentrale Aufgabe – sie sorgt dafür, dass das warme Wasser durch die Heizkörper zirkuliert. Man kann sagen: Sie ist das Herz der Heizungsanlage. Doch was viele nicht wissen: Alte Pumpen verbrauchen enorm viel Energie – sie sind für rund 20 Prozent des gesamten Stromverbrauchs eines Haushalts verantwortlich.

Wer eine alte Pumpe gegen ein modernes, hocheffizientes Modell austauscht, kann gleich doppelt profitieren. Zum einen sinkt der Stromverbrauch spürbar, zum anderen wird das Klima entlastet: Pro Jahr lassen sich etwa 160 Kilogramm CO₂ vermeiden.

In einem Einfamilienhaus mit etwa 125 Quadratmetern Wohnfläche reduziert eine neue Hocheffizienzpumpe den Stromverbrauch um bis zu 360 Kilowattstunden jährlich – das entspricht einer Ersparnis von rund 145 Euro pro Jahr.

Die Investition lohnt sich also schnell und sorgt dafür, dass Ihre Heizung nicht nur zuverlässig, sondern auch energieeffizient arbeitet.

Quelle: co2online

Zugluft stoppen

Kalte Zugluft ist nicht nur unangenehm, sondern lässt auch wertvolle Heizenergie entweichen. Wenn kalte Luft ins Haus strömt, entweicht gleichzeitig warme – das bedeutet höhere Heizkosten und unnötige CO₂-Emissionen. Gut abgedichtete Fenster und Türen sind daher ein wichtiger Schritt zu mehr Wohnkomfort und Energieeffizienz.

Für Eigentümerinnen und Eigentümer lohnt sich der Austausch alter, undichter Fenster besonders. Aber auch Mieter:innen können aktiv werden: Mit Zugluftstoppern, Isolierband oder durch das Nachjustieren der Beschläge lässt sich oft schon viel erreichen. Manchmal hilft auch ein einfacher Dichtungsaustausch, um den Luftzug dauerhaft zu beseitigen.

Wer seine Fenster abdichtet, kann bei einer Gasheizung rund 270 Kilogramm CO₂ pro Jahr einsparen. In einem Einfamilienhaus mit 130 Quadratmetern Wohnfläche entspricht das einer Energieersparnis von etwa 1.085 Kilowattstunden – also rund 135 Euro pro Jahr, was etwa 14 Euro pro Fenster bedeutet. Die Anschaffungskosten sind überschaubar: Eine Rolle Dichtungsband (10–12 Meter) kostet im Baumarkt zwischen 13 und 25 Euro.

Fenster abdichten – so geht’s richtig

  • Fugen abdichten: Nutzen Sie Gummi- oder Schaumdichtungsband, um Spalten zu schließen. Schaumdichtungen sind günstiger, müssen aber meist nach zwei Jahren ersetzt werden.
  • Passendes Material wählen: Dichtungsbänder gibt es in verschiedenen Dicken und Profilen, sodass sie an jede Fensterfuge angepasst werden können.
  • ​​​​​​​Kosten im Blick: Für etwa zehn Fenster sollten Sie mit 50 bis 100 Euro Materialkosten rechnen.
  • ​​​​​​​Kondenswasser vermeiden: Bei Kastendoppelfenstern nur den inneren Flügel abdichten – sonst kann sich Feuchtigkeit im Zwischenraum sammeln und Schäden verursachen.
  • ​​​​​​​Lüften nicht vergessen: Auch nach dem Abdichten ist regelmäßiges Stoßlüften wichtig, um Schimmelbildung zu verhindern und ein gesundes Raumklima zu erhalten.

Mit wenigen Handgriffen lässt sich so nicht nur Zugluft beseitigen, sondern auch spürbar Energie sparen – eine kleine Maßnahme mit großem Effekt für Komfort, Geldbeutel und Klima.


​​​​​​​Quelle: moinzukunft.hamburg, co2online

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