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Auto: Fahrweise + Reifenwahl

Wer vorausschauend fährt und effiziente Reifen nutzt, kann ohne Fahrzeugwechsel bis zu 25 % Kraftstoff, mehrere hundert Euro und Hunderte Kilo CO₂ pro Jahr sparen.

1. Fahrweise: Der unterschätzte Hochleistungs-Hebel

Was wirklich wirkt:

  • Vorausschauend fahren statt Beschleunigen & Abbremsen
  • Früh hochschalten, in hohen Gängen bei niedriger Drehzahl fahren
  • Konstante Geschwindigkeit (z. B. ~100–120 km/h auf der Autobahn)

Wirkung:

  • Bis zu 25 % weniger Kraftstoff
  • Bei 15.000 km/Jahr: ca. 350 kg CO₂-Einsparung

2. Technik-Grundlagen, die viel bringen

Reifendruck

  • –0,5 bar → +5 % Verbrauch + höherer Verschleiß

Gewicht & Luftwiderstand

  • Dachträger / Dachbox bei 130 km/h: bis zu +25 % Verbrauch
  • Unnötiges Gewicht = unnötige Emissionen

Nebenverbraucher

  • Klimaanlage: im Stadtverkehr +10–30 % Verbrauch

3. Reifen: Unsichtbarer Klima- und Umweltfaktor

Reifen beeinflussen nicht nur CO₂, sondern auch:

  • Straßenlärm
  • Feinstaub
  • Mikroplastik (Reifenabrieb = große Umweltquelle)

Was zählt:

  • Geringer Rollwiderstand → bis zu 7,5 % weniger Verbrauch
  • Lärmarme Reifen → messbar weniger Verkehrslärm
  • Abriebarme Reifen → weniger Mikroplastik

Praxisindikatoren:

  • EU-Reifenlabel (Effizienzklasse)
  • UTQG-Wert „TREADWEAR“ ≥ 300 (je höher, desto besser)

Quellen: Umweltbundesamt, ifeu

Mitfahren statt Alleine fahren

Fahrgemeinschaften entlasten Klima und Verkehr. Wenn mehrere Menschen gemeinsam ein Auto nutzen, sinken die Emissionen pro Person deutlich. Statt fünf Autos reicht dann oft ein Fahrzeug für das gleiche Ziel. So lassen sich die CO₂-Emissionen pro Person um bis zu 80 Prozent reduzieren. Gleichzeitig spart man Kraftstoffkosten und Zeit bei der Parkplatzsuche. Gemeinsames Fahren macht Mobilität effizienter und klimafreundlicher

Wie findet man Menschen mit demselben Ziel?
Einfach und verlässlich sind Mitfahrbörsen, für die es häufig auch praktische Apps gibt, und Mitfahrerinnen und Mitfahrer zusammen bringt:

Klimaschutz geht zu Fuß

Wer nur 1 km pro Tag zu Fuß statt mit dem Auto geht, spart im Jahr über 50 kg CO₂ – und bewegt sich dabei ganz ohne Emissionen.

Zu Fuß gehen ist die klimafreundlichste Art der Fortbewegung. Jeder vermiedene Autokilometer spart etwa 147 Gramm CO₂. Besonders auf kurzen Strecken ist Gehen oft schneller und effizienter. Wer täglich nur einen Kilometer mehr läuft, spart über 50 Kilogramm CO₂ im Jahr. Zusätzlich entstehen weder Feinstaub noch Stickoxide. So wird Klimaschutz Schritt für Schritt Teil des Alltags.

ÖPNV nutzen

Bus und Bahn sind deutlich klimafreundlicher als das Auto. Öffentliche Verkehrsmittel verursachen weniger als die Hälfte der CO₂-Emissionen von Autos. Wer konsequent vom Auto auf Bus und Bahn umsteigt, kann jährlich bis zu eine Tonne CO₂ einsparen. Damit ist der ÖPNV ein zentraler Baustein für klimafreundliche Mobilität.

Treppe statt Aufzug

Treppe steigen spart Strom und schützt das Klima. Wer regelmäßig auf den Aufzug verzichtet, senkt seinen Energieverbrauch im Alltag. Schon zwei vermiedene Aufzugsfahrten pro Tag sparen rund 22 kWh Strom im Jahr. Das entspricht etwa 13 Kilogramm CO₂ weniger pro Person. Zusätzlich stärkt Treppensteigen das Herz-Kreislauf-System. So verbindet diese kleine Gewohnheit Klimaschutz und Gesundheit.

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